ZAG Insights

Innovation als Schlüssel zum Erfolg in der Personaldienstleistung

Innovation ist in der Personaldienstleistung der Schlüssel zu Geschwindigkeit, Qualität und langfristigem Erfolg. Thorsten Meier, COO der ZAG, zeigt, wie Technologie, Prozesse und Menschen gemeinsam den Weg in die Zukunft gestalten.

Einblicke von Thorsten Meier, COO bei ZAG

In einer Branche, in der Geschwindigkeit, Präzision und Flexibilität über den Erfolg entscheiden, ist Innovation weit mehr als ein Schlagwort – sie ist ein Wettbewerbsfaktor. Für Thorsten Meier, COO der ZAG, bedeutet Innovation vor allem, neue oder deutlich verbesserte Methoden, Prozesse und Geschäftsmodelle zu entwickeln, die Kunden schnell und passgenau mit Personal versorgen. Gleichzeitig müsse der Einstieg für Bewerber:innen in einen neuen Job einfach, attraktiv und transparent gestaltet sein.

Innovation bedeutet für mich, neue oder deutlich verbesserte Methoden, Prozesse und Geschäftsmodelle zu entwickeln, die es Kunden ermöglichen, auch kurzfristig passendes Personal einzusetzen – und Kandidaten einen einfachen, attraktiven und transparenten Weg in den neuen Job zu bieten.”

In der Unternehmensstrategie von ZAG hat Innovation deshalb immer eine Schlüsselrolle. „Sie ist entscheidend, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, Wachstum zu sichern und die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens zu gewährleisten“, so Meier.

Aktuell sieht er vor allem das zentrale Recruiting – inklusive digitaler Arbeitsverträge – sowie die bundesweite Steuerung des Key Account Managements als größte Treiber für Innovation. Doch für ihn steht fest: „Die größten Innovationstreiber sind immer die Menschen – unabhängig von der Ebene, in der sie arbeiten.“

Technologien wie Bewerbermanagement- und CRM-Systeme, automatisierte Multi-Posting-Plattformen, digitale Bewerberkommunikation, moderne Zeiterfassung und dynamisch gesteuerte Anzeigenbudgets haben in den letzten Jahren den größten Einfluss auf die operativen Prozesse gehabt.

Damit Ideen sprudeln können, braucht es die richtige Unternehmenskultur. Meier setzt hier auf Vertrauen, Vorbilder und Anreize: „Unsere Disponenten, Vertriebler und Recruiter haben oft die besten Ideen – schließlich sind sie nah an Kunden und Kandidaten.“ Ideen fließen dabei sowohl über regelmäßige Führungskräfteveranstaltungen als auch über den engen Austausch mit den Niederlassungen in die Unternehmenszentrale.

Natürlich birgt jede Neuerung ein gewisses Risiko. Meier sieht das gelassen: „Neue Ideen scheitern manchmal. Trial and Error ist oft der effektivste Weg, um herauszufinden, was funktioniert.“

Ein Blick in die Zukunft zeigt für ihn klar: Die reine Arbeitnehmerüberlassung wird nicht verschwinden, aber allein nicht mehr ausreichen. „Wer erfolgreich sein will, muss Technologie und Beratung kombinieren, integrierte Prozesse beim Kunden anbieten und Fachkräfte entwickeln.“

Auf die Frage, welche Innovation er sich persönlich am meisten wünscht, antwortet Meier ohne Zögern: „Diejenigen, die einen echten Mehrwert für Kunden und Kandidaten schaffen.“