ZAG Insights

Digitalisierung in der Personaldienstleistung – Wie HR-Technologie Recruiting und Mitarbeiterbetreuung verändert

Die Digitalisierung in der Personaldienstleistung verändert Recruiting, Mitarbeiterbetreuung und Unternehmenssteuerung grundlegend. Thomas Schmitz, Abteilungsleiter IT bei ZAG, erklärt, welche Technologien heute schon unverzichtbar sind und wo noch enormes Automatisierungspotenzial liegt.

Einblicke von Thomas Schmitz, Abteilungsleitung IT bei ZAG

Die Digitalisierung in der Personaldienstleistung schreitet rasant voran – und verändert alle Prozesse: von der Bewerbersuche über das Recruiting bis hin zur langfristigen Mitarbeiterbetreuung. Thomas Schmitz, Abteilungsleiter IT bei ZAG, erklärt, welche Technologien heute schon Standard sind, wo noch Potenziale liegen und wie HR-Technologie den Wettbewerbsvorteil sichert.

End-to-End-Digitalisierung als Erfolgsfaktor

„Der Trend geht klar zur End-to-End-Digitalisierung – vom ersten Kontakt bis zur Vertragsverlängerung“, so Schmitz. Besonders profitieren:

  • Recruiting – schnellere Besetzung, bessere Passgenauigkeit, geringere Kosten
  • Vertrieb – höhere Kundenzufriedenheit, schnellere Angebotszyklen
  • Disposition – weniger Planungsfehler, höhere Auslastung
  • Onboarding – schnellerer Start und weniger Verwaltungsaufwand
  • Unternehmenssteuerung – bessere Steuerung durch datenbasierte Entscheidungen

Mitarbeitende als Treiber digitaler Transformation

Damit digitale HR-Prozesse nicht nur technisch, sondern auch kulturell funktionieren, setzt Schmitz auf:

  • Frühzeitige Einbindung
  • Pilotgruppen und Multiplikatoren
  • Praxisnahe Schulungen
  • Kontinuierliche Unterstützung

„Nur wenn Mitarbeitende den Mehrwert spüren, wird Digitalisierung in der Personaldienstleistung zum Erfolg.“

Systemintegration – Das Rückgrat digitaler HR-Prozesse

Nahtlose Systemintegration ist entscheidend, um Datensilos zu vermeiden. ZAG setzt auf einen API-First-Ansatz, Middleware, einheitliche Datenstandards sowie höchste Datensicherheit und DSGVO-Compliance.

Datenschutz und IT-Sicherheit in der HR-Branche

Gerade im Recruiting sind sensible Daten im Spiel. Schmitz betont: „Datenschutz ist nicht verhandelbar.“ Klare Verantwortlichkeiten, Datenminimierung, technische Schutzmaßnahmen, Awareness-Schulungen und regelmäßige Audits sorgen für Sicherheit.

Top 4 Automatisierungspotenziale im Recruiting

  1. Automatisierte Talentpool-Reaktivierung – gezielte Ansprache ehemaliger Kandidaten
  2. Programmgesteuerte Stellenanzeigen – Echtzeit-Optimierung nach Klick- und Bewerbungsrate
  3. KI-gestützte Einsatzplanung – automatische Schichtbesetzung über Mitarbeiter-Apps
  4. Digitale Vertrags-Workflows – schnelle Abwicklung mit elektronischer Signatur

Das Resultat: schnellere Time-to-Hire, geringere Kosten und weniger administrativer Aufwand.

Zukunftstechnologien in der Personaldienstleistung

Für die nächsten Jahre sieht Schmitz drei Schlüsseltechnologien:

  • Künstliche Intelligenz (KI) & Machine Learning zur Recruiting-Optimierung
  • Automatisierte Personalgewinnung für maximale Effizienz
  • Cloudbasierte HR-Plattformen für ortsunabhängiges Arbeiten

Bewerbungsprozesse der Zukunft – Hybrid statt ausschließlich digital

Digitale Bewerbungen werden zum Standard, klassische Prozesse bleiben aber in speziellen Fällen bestehen. Bei ZAG gibt es deshalb zwei Wege:

Persönliche Bewerbungsprozesse für Schlüsselpositionen

Digitale Schnellbewerbung für standardisierte Rollen