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Zwischen Karriere und Kinderlachen – Wie Laura Ricottone Familie und Führungsrolle meistert

Zwischen Führungsverantwortung und Familienalltag: Laura Ricottone, Geschäftsführerin bei ZAG, zeigt, wie Struktur, Flexibilität und Gelassenheit helfen, Karriere und Muttersein erfolgreich zu verbinden – und warum diese Kombination Unternehmen bereichert.

Einblicke von Laura Ricottone, Geschäftsführerin bei ZAG

Neun Jahre ist Laura Ricottone bereits Mutter, ihre jüngste Tochter feierte erst vor wenigen Wochen ihren ersten Geburtstag. „Verändert hat sich vor allem, dass man mit weniger Zeit viel mehr erreichen kann“, erzählt sie. Der Schlüssel dazu: Struktur und klare Zielsetzungen, die mehr Freiraum und damit auch Lebensqualität schaffen.

Vom Wiedereinstieg bis zum Alltag im Doppelmodus

Der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Elternzeit brachte vor allem eine Herausforderung mit sich: den Haushalt im Griff zu behalten – und das mit einem Augenzwinkern. Im Job selbst war Flexibilität schon immer ein entscheidender Faktor. „Ich kann zu unterschiedlichen Zeiten und Tagen für das Unternehmen tätig sein – und das funktioniert genauso gut für das Familienleben.“

Struktur trifft Flexibilität

Ihr Tag ist geprägt von Routinen, aber auch von einem flexiblen Mindset. „Verbissenheit muss zur Seite gelegt werden – das Leben kommt, wie es kommt.“ Unerwartete Ereignisse sind für sie kein Störfaktor, sondern Teil des Plans.

Muttersein als Führungsstärke

Für Ricottone ist Muttersein kein Hindernis, sondern ein Gewinn für jede Führungskraft: Multitasking, Effizienz, Geduld, Empathie, Zielorientierung – und vor allem Resilienz. „Die täglichen Herausforderungen zwischen Beruf und Familie schulen automatisch das Krisenmanagement.“

Arbeitgeber als Möglichmacher

Dank der Unterstützung ihres Arbeitgebers gelingt es ihr, Karriere und Familie im Einklang zu leben. Für Frauen, die in ähnlicher Situation sind, hat sie einen klaren Rat: „Herausforderungen annehmen, Vorurteile beiseiteschieben und sich inspirierende Vorbilder suchen.“

Stress? Ja. Stillstand? Nein.

Um Stress zu reduzieren, setzt sie auf To-do-Listen, selbstgesetzte Fristen und vor allem das Delegieren von Aufgaben. Und: „Auch Zeit für sich selbst nehmen.“